® Osteomed ist eine eingetragene Wort-Bildmarke der privaten Schwerpunktpraxen Dr. Lehmann-Reinhold – Mannheim-Seckenheim.
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Nagelpilz mit Licht­therapie bezwingen?

 

Per LED-Lampe einem handfesten Nagelpilz zu Leibe rücken?

 

Nach Anfärben der Mikroorganismen kann man sie mit harmlosem Licht zerstören.

Zahnärzte wenden die photoaktivierte antimikrobielle Chemotherapie (PACT) schon lange an. Sie dient u.a. der Desinfektion von Wurzelkanälen sowie zur Karies- und Parodontitistherapie. An der Universitätshautklinik Tübingen kam man nun auf die Idee, das Verfahren auch in der Dermatologie zu nutzen, wie Professor Dr. Martin Schaller gegenüber Medical Tribune berichtete.

 

Pilze anfärben und dann 
zu Tode leuchten

Das Prinzip beruht auf einer Anfärbung der Mikroorganismen-Zellwand mit Toluidinblau als Photosensitizer. Durch Bestrahlung mit 635 nm Rotlicht für mindestens 30 Sekunden kommt es zur Freisetzung von aktiviertem Sauerstoff, welcher die Zellwände von Bakterien und Pilzen zerstört. Einen Effekt auf humane Zellen hat die Behandlung nicht und sie verursacht auch keine Schmerzen, erklärte der Experte.


In ihren ersten Versuchen hatten die Tübinger Kollegen in Kultur angezüchtete Pilze – Trichophyton rubrum – mit Toluidinblau inkubiert und mit Laserlicht bestrahlt. Dabei kam es bereits zu einer beeindruckenden Reduktion des Pilzwachstums in der Petrischale.


Mit weiterentwickelten Geräten folgten In-vitro-Versuche an infiziertem mikronisiertem Nagelkeratin. Man brachte Toluidinblau auf, ließ es eine Minute einwirken und bestrahlte mit einer LED-Leuchte (635 nm). Innerhalb von 30 Minuten kam es zur kompletten Wachstumshemmung, so Prof. Schaller.

 

Nach dreimal zehnminütiger Bestrahlung verschwindet Nagelpilz

Nachdem ein Toluidinblau-Gel für die Anwendung am Patienten vom Hersteller entwickelt worden war, wurde eine erste Versuchsperson mit mittelschwerer Onychomykose der photoaktivierten Chemotherapie unterzogen. Kulturell hatten die Kollegen Trichophyton metagrophytes nachgewiesen.


Die Patientin wurde dreimal behandelt an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Nachdem das Gel 15 Minuten eingewirkt hatte, folgte eine zehnminütige Bestrahlung. Das Ergebnis nach fünf bzw. elf Wochen und nach sechs Monaten lautete: Pilz verschwunden.

 

Alternative zur 
systemischen Therapie

Ein weiterer Patient konnte durch das Verfahren (Sitzungen an drei aufeinanderfolgenden Tage alle zwei Wochen) ebenfalls von seiner Onychomykose befreit werden. „Wir sind gerade dabei, den besten Behandlungsrhythmus sowie die optimale Frequenz und Bestrahlungsdauer herauszufinden“, so der Kollege.


Die Bereicherung in der antimykotischen Therapie begrüßt der Kollege ausdrücklich. Die verfügbaren Verfahren führten häufig nicht zum Ziel oder gestalteten sich langwierig. Eine systemische Therapie mit Terbinafin werde von manchem Patienten, der den Beipackzettel aufmerksam liest (Todesfälle kommen vor) abgelehnt – „obwohl ich selbst von Terbinafin sehr überzeugt bin, und meine Patienten darüber informiere, dass das Lesen des Beipackzettels bei Weitem das Gefährlichste ist“.


Sicherheitsdaten besagen, dass die photoaktivierte Chemotherapie menschlichen Zellen gegenüber unbedenklich ist. Das Hauptproblem des Verfahrens, das z. B. von Podologen stark beworben wird, sieht Prof. Schaller daher in der potenziell unzureichenden Diagnostik. So könnte z.B. eine Psoriasis und oder ein Lichen ruber übersehen und dann falsch behandelt 
werden. 


Quelle: Medical-Tribune-Bericht

Grundsätzlich soll bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt werden, dass diesen ein Heilversprechen zugrunde liegt, oder das Linderung oder Besserung eines Krankheitszustandes garantiert oder versprochen werden kann.

 

Eine genaue Darstellung von spezifizierten Diagnosen als Indikation für eine Behandlung ist zum einen rechtlich nicht zulässig, zum anderen auch kein Garant für die Möglichkeit, hier therapeutisch tätig zu werden.

Wichtiger Hinweis:

 

Bitte beachten Sie, dass es in der Rastatter Straße, Mannheim-Seckenheim ZWEI Praxen "Dr. Lehmann" gibt:

 

Bitte verwechseln Sie uns daher nicht mit der internistischen Hausarztpraxis Dr. Bernd Lehmann  ü, da dies immer wieder zu zeitlichen Verzögerungen und für beide Praxen unnötigen Verwaltungsaufwand führt.

Mitglied im Verband wissenschaftlicher Osteopathen Deutschlands.

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